Deine eigenen Symptome verstehen

Erfahre, warum unterschiedliche Symptome oft gemeinsame Ursachen haben – und wie das Verständnis für funktionellen Mechanismen, die Deine Symptome aufrechterhalten, den Weg zur Genesung ebnen kann

Was Symptome verursacht

Symptome können verschiedene Ursachen haben, aber meist ist es eine Kombination mehrerer Faktoren.

In westlichen Gesellschaften unterscheiden wir üblicherweise zwischen Symptomen, die wir im Geist erleben, und Symptomen, die wir im Körper wahrnehmen.

In Wirklichkeit gibt es keine so klare Trennung. Stattdessen interagieren die Systeme von Geist, Körper und Umwelt ständig miteinander. Sie lassen sich nicht voneinander trennen.

Viele Symptome, auch solche, die sich eindeutig körperlich anfühlen, werden nicht einfach durch Schäden verursacht, die wir in einer Blutuntersuchung oder einer Bildgebung sehen können.

Wir kommen nur weiter, wenn wir diese Symptome als Ausdruck des komplexen Zusammenspiels von Körper und Geist und ihrer Umgebung verstehen.

Wenn die Funktionsweise eines Teils dieses Systems aus dem Gleichgewicht gerät, kann das Auswirkungen auf andere, scheinbar nicht zusammenhängende Bereiche haben. Es entstehen neue Dynamiken, die Symptome aufrechterhalten können.

Viele Symptome, auch solche, die sich eindeutig körperlich anfühlen, werden nicht einfach durch Schäden verursacht, die wir in einer Blutuntersuchung oder einer Bildgebung sehen können.

Wir kommen nur weiter, wenn wir diese Symptome als Ausdruck des komplexen Zusammenspiels von Körper und Geist und ihrer Umgebung verstehen.

Wenn die Funktionsweise eines Teils dieses Systems aus dem Gleichgewicht gerät, kann das Auswirkungen auf andere, scheinbar nicht zusammenhängende Bereiche haben. Es entstehen neue Dynamiken, die Symptome aufrechterhalten können.

Wir nennen diese funktionelle Mechanismen

Wir können die Ursachen auch danach einteilen, wann sie zeitlich betrachtet eingetreten sind.

Ursachen, die lange zurückliegen oder Teil unserer biologischen Voraussetzungen sind, nennt man „prädisponierende Faktoren“. Daneben gibt es „Auslöser“ – zum Beispiel eine Infektion oder eine belastende Lebensphase –, die zeitlich mit dem erstmaligen Auftreten der Symptome zusammenfielen.

Solche historisch-biografischen Ursachen zu erkennen, hilft uns oft dabei, unsere Lebensgeschichte besser zu verstehen. Aber weil sie in der Vergangenheit liegen, gibt es nur begrenzte Möglichkeiten, sie verändern.

Aufrechterhaltende Faktoren‘ sind die Mechanismen, die Deine Symptome im Hier und Jetzt am Laufen halten.

Es ist hilfreich, sie zu identifizieren, weil Du diese Mechanismen unterbrechen, und damit den Weg der Besserung beginnen kannst.

Symptome stehen häufig miteinander in Verbindung

Jeder Mensch hat ein einzigartiges Puzzle an Ursachen.

Nur weil Menschen ähnliche Symptome haben, heißt das nicht, dass sie auch die gleichen Ursachen haben.

Welche Erklärungen passen zu Deinem Symptommuster?

Wir hoffen, dass bodysymptoms eine Orientierungshilfe sein kann

  1. 1. Lass Dich von Deinem Gefühl leiten und schau Dir die Themen an, die für Dich relevant erscheinen.
  2. 2. Mach Dir Notizen zu allen Erklärungen, die mit Deinem eigenen Erleben übereinzustimmen scheinen
  3. 3. Es kann hilfreich sein, ein Diagramm zu skizzieren, um zu veranschaulichen, wie diese Mechanismen zusammenhängen.
  4. 4. Wenn Dir eine Erklärung für deine Symptome sinnvoll erscheint, frag Dich: Welche Schritte könnten sich aus diesem Verständnis ergeben?‘

Unsicher, welche Mechanismen für Deine Symptome relevant sein könnten?

Meist wirken mehrere Mechanismen zusammen, um Symptome aufrechtzuerhalten. Unser Symptom-Quiz zeigt Dir, wo Du anfangen kannst.